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Der Titelkampf im ADAC GT Masters ist so eng wie noch nie zuvor in diesem Jahr. Drei Teams liegen punktgleich an der Spitze. Nach Platz vier am Red Bull Ring ist Robert Renauer den Tabellenführern auf den Fersen. Lediglich ein Punkt trennt den Jedenhofener von der Spitze.

Der Red Bull Ring in Österreich war für Robert Renauer schon immer ein gutes Pflaster. Im letzten Jahr fuhr der 28-Jährige auf der Berg- und Talbahn in der Steiermark zweimal aufs Podest. „Nun haben wir hier wieder einen wichtigen Schritt nach vorn gemacht“, erklärt der Pilot von TONINO by Herberth Motorsport. Von Platz sieben gestartet, war Renauer zunächst über viele Runden hinweg in einen engen Zweikampf mit René Rast verstrickt. Eine perfekte Teamleistung beim Boxenstopp ebnete jedoch den Weg vorbei am Audi-Piloten.

Martin Ragginger, der zur Halbzeit das Steuer des Porsche 911 GT3 R übernahm, begeisterte die Zuschauer mit einer starken Aufholjagd. Mit großem Kämpferherz arbeitete sich der Österreicher bei seinem Heimspiel bis auf die vierte Position vor. „Vor allem in den letzten Runden konnte ich noch einmal einige Plätze gutmachen“, erklärt der 25-Jährige. „Platz vier als Endresultat ist ein Top-Ergebnis. Am Sonntag wollen wir das noch einmal wiederholen.“

In der Gentlemen-Wertung des ADAC GT Masters holte sich René Bourdeaux Platz zwei. In einer fehlerfreien Startphase legte er den Grundstein für den Podiumserfolg. „Ich wollte kein zu großes Risiko eingehen und habe versucht, das Auto heil zu lassen“, sagt der Münchner. „Dann habe ich unmittelbar vor dem Fahrerwechsel noch Christina Nielsen von Platz zwei verdrängen können. Alfred hat das Ergebnis dann nach Hause gefahren.“

Der zweite Lauf auf dem Red Bull Ring wird am Sonntagmittag gestartet. Der Fernsehsender „kabel eins“ berichtet ab 12.00 Uhr live aus der Steiermark. Die Zeichen für den Sonntagslauf auf dem Kurs in Spielberg stehen gut: Die beiden 911er von TONINO by Herberth Motorsport werden aus Startreihe drei ins Rennen gehen.

Tabellenstand nach 9 von 16 Rennen:

  1. Dominik Baumann / Claudia Hürtgen (84 Punkte)
  2. Christopher Mies / René Rast (84)
  3. Maximilian Götz / Maximilan Buhk (84)
  4. Robert Renauer (83)
  5. Diego Alessi / Daniel Keilwitz (76)